
Quelle: www.st-poelten.gv.at
Bürgermeister Stadler bedankte sich heute bei der St. Pöltner Keramik- und Porzellanmalerin Maria Schmaldienst. Ihr jüngstes Werk ist die “Rosenbordüre am ‘St. Pöltner Kaffeehäferl’ zum 850 Jahre-Jubiläum der Stadt. Bürgermeister Mag. Matthias Stadler empfing die Porzellanmalerin heute in seinen Amtsräumen und übermittelte den Dank für die ‘Arbeit und die Mühen’. Das neue Souvenier St. Pöltens ist bereits zum Renner geworden”, wie der Magistrat informiert.
850 Jahre St. Pölten. Ein Kaffeehäferl bereichert das Merchandising-Portfolio der städtischen Tourismuswerbung. Und da fragt noch einer, ob wir am richtigen Weg sind?
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Über den Jubilar nur Gutes, könnte man meinen. Norbert Rief bringt in seinem Artikel “850 Jahre Stadtrecht: Happy Birthday, St. Pölten” (Die Presse, 3. Mai 2009) viel auf den Punkt: “St. Pölten muss sich nicht genieren. Es ist eine ganz normale Landeshauptstadt. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.”
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850 Jahre St. Pölten:
Ein Mittelalter-Spektakel als “Höhepunkt” der Jubiläumsfeierlichkeiten.
Das Mittelalterfest ist vorbei und die Schauspieler fahren weiter ins nächste Dorf.
Dann erklärt uns hoffentlich die verantwortliche Politik, dass sie vom Volk schwer enttäuscht ist. Dass sie sich nicht erklären kann, wie wir diesem Provinz-Witz schweigend zugestimmt haben. Dass es eigentlich bloß ein Schmäh war. Dass St. Pölten ja in Wahrheit schon in der Gegenwart einer urbanen Stadt angekommen ist. Und dass darum derlei Kirtagsniveau ein und für alle mal der Vergangenheit angehört.
Wie gerne würden wir uns von den Stadtverantwortlichen derart vorführen lassen. Aber die nächste Ernüchterung dürfte wohl schon warten: beim Hauptstadtfest.
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Posted by: joynt in meinung, tags: , joynt
Wir wundern uns noch immer darüber, wie viele Leute “den JOYNT” kennen. Noch immer. Von früher. Trotzdem. Obwohl wir eigentlich schon längst ganz andere Wege gefunden haben um unsere Sorgen zu kanalisieren. Wir sind zu alt geworden. Und viel zu beschäftigt.
Und das tut uns irgendwie doch leid. Aber eigentlich auch nicht, denn: Es ist gut so, wie es kam. Dass wir uns nicht mehr um die Online-Plattform JOYNT kümmern konnten (und wollten). Ewig schade drum, aber: so what?
Und nun: Der kleine Spaß für Zwischendurch - ein Blog. Für alle die noch immer JOYNT sind oder vielleicht mal werden wollen. Ziellos. Verantwortungslos. Anspruchslos. Und zwar immer im besten Sinn.
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